Sonntag, 4. März 2018

Umweg nach Pinneberg

Mit einigen Schwierigkeiten war unsere traditionelle Fahrt zum Hallenturnier nach Pinneberg verbunden. In Büchen, also kurz vor Hamburg, blieb unser IC-Zug wegen einer Streckensperrung stehen. Also raus aus dem Zug und nach Alternativen suchen (dem Smartphone sei dank!). Am Ende ging es dann mit dem nächsten RE nach Lübeck und von dort über Hamburg nach Pinneberg. Rund 1,5 Stunden Verspätung waren damit verbunden. Die Mädchen haben das alles toll mitgemacht. Klasse! Unser erstes Vorrundenspiel wurde vom Veranstalter hinten dran gehangen und zu unserem zweiten Spiel waren wir mit umziehen gerade noch pünktlich vor Ort, weil uns Sven dankenswerterweise vom Bahnhof abholt hat. Jetzt durfte man natürlich gespannt sein, wie die Mädchen die lange Zugfahrt weggesteckt haben, zumal wir bei einem E2-Turnier mitgespielt haben. Was dann folgte war sehr überraschend und man muss sich schon mal die Frage stellen, warum die Mädchen nicht immer so konzentriert zu Werke gehen. Unser Spiel gegen den SV Lieth endete zwar torlos, allerdings weil wir einige gute Einschussmöglichkeiten haben liegen lassen. Das machten wir im zweiten Spiel gegen ein All-Star-Team besser, dass wir mit 1:0 gewinnen konnten. Im dritten Turnierspiel trafen wir auf die letztjährigen F-Mädchen von Altona 93. Nachdem es nach Ablauf der regulären Spielzeit 1:1 Unentschieden stand, mussten wir in der „Nachspielzeit“ leider noch einen Treffer hinnehmen. Im letzten Spiel konnten wir gegen die Gastgeberinnen ein souveränes Unentschieden erzielen, so dass wir in der Finalrunde gegen die Mädchen aus Oldesloe um den 5. Platz antreten mussten. Hier zeigten wir unser bestes Turnierspiel, konnten jedoch trotz bester Chancen kein Tor erzielen. Schade. Somit musste die Entscheidung vom Siebenmeterpunkt fallen. Hier war es dann Marlene als siebte und letzte Schützin unseres Kaders vorbehalten, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Klasse! Am Ende ein 5. Platz als einziges F-Team unter neun E2-Mannschaften. Leider konnten wir dann nicht mehr an der Siegerehrung teilnehmen, da wir ansonsten unsere Rückfahrt nicht geschafft hätten. Somit waren wir mehr oder weniger als Phantommannschaft unterwegs. 

In Pinneberg dabei waren: Freya, Ruby, Hanna, Marlene, Elisabeth, Vera und Matilda.

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